
Als Folge der 68er Bewegung vom Verband der Filmregisseure gegründet, entwickelte sich „La Quinzaine“ sofort als Plattform für die Avant-Garde (die goldenen 70er Jahre) und brachte immer wieder Anwärter für die prestigeträchtigen Palmen hervor.
Seit seiner Gründung hat „La Quinzaine“ viele Filmemacher entdeckt und ihre ersten Filme gezeigt, darunter sind: Werner Herzog, Rainer Werner Fassbinder, Nagisa Oshima, George Lucas, Martin Scorsese, Ken Loach, Jim Jarmusch, Michael Haneke, Chantal Akerman, Spike Lee, Luc und Jean-Pierre Dardenne, Sofia Coppola… hat Robert Bresson, Manoel de Oliveria, Stephen Frears, Jerzy Skolimowski, William Friedkin eingeladen…
Unter den verschiedenen Sektionen des Festivals sticht „La Quinzaine“ mit ihrer geistigen Unabhängigkeit, ihrer Wettbewerbslosigkeit und dem Zulassen auch nicht-professioneller Zuschauer durch ein Abonnement-System bzw. Ticketverkauf hervor.
In dem Bemühen um Vielfältigkeit und um Offenheit gegenüber allen filmischen Formen verfolgt „La Quinzaine“ die jährliche Produktion von Spielfilmen, Kurzfilmen und Dokumentarfilmen, sowohl im Bereich des unabhängigen und marginalen Filmschaffens als auch des populären Produktion, wenn ein besonderes Talent oder ein origineller Stil zu erkennen ist.
Die Filmauswahl erfolgt durch den von der SRF ernannten Leiter (Olivier Père) gemeinsam mit einer Gruppe von Professionellen und Kinokritikern, die durch die Welt reisen und jedes Jahr einige Tausend Filme sichten, immer auf der Suche nach innovativen, originellen und begeisternden Filmen.










